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Computer und PC schneller machen

Sie nutzen einen Computer zuhause – dann kennen Sie sicherlich das Phänomen: Irgendwann dauert der Start von Windows eine gefühlte Ewigkeit, Sie müssen ewig auf Programme warten und Menüs scheinen sich in Zeitlupe zu öffnen.

Wir geben Ihnen Hilfestellung zur Lösung der gängigsten Probleme im Umgang mit Ihrem Computer/PC, Laptop/Notebook und Ihrem Windows System.

Außerdem haben wir uns aktuelle Software angeschaut, mit der Sie Ihren PC optimieren können.

So machen Sie Ihren PC schneller

Leider ist es nicht ganz einfach die tatsächliche Schwachstelle zu lokalisieren, um so mit Sicherheit alle Schwachstellen auf einen Schlag auszumerzen.

In der täglichen Arbeit mit PCs von Heimanwendern werden wir oft darum gebeten Windows schneller zu machen oder den PC zu beschleunigen.

Entscheiden sich für den PC Neukauf, wenn Ihr PC älter als 6 Jahre, oder Ihr Notebook älter als 5 Jahre ist, sollten Sie diesen Austausch in Erwägung ziehen.

Für diesen Fall haben wir Ihnen eine kurze Kaufberatung zusammengestellt.

Sie können sich zunächst auch auf Softwareebene versuchen und spezialisierte PC Tuning Software für Windows nutzen. In unserem umfangreichen Ratgeber haben wir Ihnen sowohl kostenlose, als auch kostenpflichtige Software zusammengestellt.

Wie sie Windows schneller machen erfahren Sie in unseren spezialisierten Artikeln zu den gängigen Windows Versionen.

Vorhandenen Komponenten warten

Es gibt nicht viele Hardwarekomponenten, die Sie an Ihrem Computer warten müssten. Im Wesentlichen sind es die Lüfter des Rechners – diese sind anfällig für Staub und Nikotin.

Klassische Festplatten unterliegen sicherlich einem physischen Verschleiß, der für Sie aber nicht wahrnehmbar ist und erst beim Ausfall der Festplatte bemerkt werden wird.

Anders hingegen die Lüfter und die zugehörigen Kühlkörper. An einem PC haben Sie typischerweise an folgenden Stellen Lüfter

  • Gehäuselüfter
  • Netzteillüfter
  • Prozessorlüfter
  • Grafikkartenlüfter

Erklärung was schädlich ist – Staub und so am Lüfter – Kühlweg versperrt

Gehäuse reinigen

Bevor Sie damit beginnen Ihren PC zu reinigen, trennen Sie bitte alle Kabel vom PC – insbesondere den Stromstecker (auch wenn Sie eine schaltbare Steckdosenleiste verwenden) und drücken Sie anschließend für ca. 5 Sekunden den Einschaltknopf um eventuelle Restspannung im Rechner abzubauen.

Das Gehäuse Ihres Computers können Sie mit einem nebelfeuchten Mikrofasertuch mühelos von Staub befreien. Verfügt Ihr PC über Gehäuselüfter, finden Sie an den Ansaugstellen in der Regel vermehrte Staubablagerungen. Standard PCs saugen die Luft vorne an und geben Sie nach hinten und zur Seite (von vorne links) ab. Sollten Sie hartnäckigeren Schmutz am Gehäuse vorfinden, können Sie auch einen Glasreiniger verwenden um diese Unreinheiten zu entfernen. Sprühen Sie den Reiniger dabei immer ausschließlich auf das Mikrofasertuch, niemals in Ihren PC.

Gehäuselüfter reinigen

Bevor Sie Ihren Computer öffnen, sollten Sie die vorbereitenden Schritte durchgeführt haben, um Schäden am Rechner zu vermeiden.

Bei den meisten Gehäusen müssen Sie nur zwei Schrauben an der Rückseite des Gehäuses entfernen, um anschließend das Seitenteil zu entfernen. Wenn Sie unsicher sind, welche Seite Sie öffnen müssen entfernen Sie beide Seiten oder bevorzugen Sie die Abdeckung mit den Lüftungsschlitzen / -löchern.

Die Gehäuselüfter befinden sich zumeist an der Vorder- und Rückseite des Rechners. Wenige Rechner haben zusätzliche Lüfter an der Rechnerseite und / oder an der Gehäuseober- und –unterseite.
Gehäuselüfter sammeln während der Laufzeit losen Staub an, der sich dann an den Blättern absetzt. Diese lassen sich meist mit Druckluft, dem Staubsauger oder einem antistatischen Pinsel entfernen.

ACHTUNG: Trennen Sie vor der Reinigung den Anschluss des Lüfters zum Mainboard, da der Lüfter durch den Staubsauger oder die Druckluft eine hohe Rotationsgeschwindigkeit erreicht durch die eine Spannung erzeugt wird, die dazu geeignet ist die Hauptplatine Ihrer Rechner zu beschädigen.

Sollte der Dreck sehr hartnäckig sein, können Sie auch hier ein Reinigungsmittel verwenden. Dazu kann es erforderlich sein, den Lüfter aus dem Gehäuse zu entfernen. Diese sind in der Regel mit 4 einfach Kreuzschrauben am Gehäuse befestigt und lassen sich leicht aus und wiedereinbauen. Achten Sie beim Wiedereinbau unbedingt auf die Luftflussrichtung, damit ihr PC auch nach der Reinigung noch gut gekühlt wird.

Netzteilllüfter reinigen

Der Netzteillüfter rotiert zu jeder Laufzeit Ihres PCs. Er sorgt dafür, dass warme Luft aus dem Gehäuseinneren nach hinten weggeblasen wird. Auch hier sammelt sich gerne Staub an, allerdings erreichen Sie diesen Lüfter zur Wartung nicht ohne weiteres.
ACHTUNG: Im Inneren des Netzteils können hohe, gefährliche Spannungen anliegen, selbst nachdem Sie es vom Netz getrennt haben. Sie sollten daher in jedem Fall die Schritte vor der Reinigung ausgeführt haben um hier auf Nummer sicher zu gehen.

Grundsätzlich sollten Sie als Nicht-Elektroniker das Netzteil in keinem Fall öffnen oder mit metallischen Gegenständen versuchen den Lüfter zu blockieren.

Zurück zum Lüfter, den wir leider nicht direkt erreichen können. Je nach Netzteil haben wir 1-2 Lüfter, diese befinden sich an der Unterseite und / oder an der Rückseite. Eine Reinigung mit Druckluft und Staubsauger ist hier zu empfehlen, um den anfallenden Feinstaub möglichst direkt wieder aufzusaugen. Sie sollten das Netzteil nicht nur vom Strom trennen, sondern auch die Steckverbindungen zur Hauptplatine, Grafikkarte und Laufwerken getrennt haben. Die Wahrscheinlichkeit am Netzteil für die anderen Komponenten schädliche Spannung zu induzieren ist zwar gering, aber Sie sollten den sicheren Weg gehen.

Auf keinen Fall sollten Sie mich Feuchtigkeit oder Flüssigkeiten arbeiten um Ihr Netzteil zu säubern. Für den groben Schmutz an der Rück- und Unterseite verwenden Sie ein trockenes Mikrofasertuch oder einen antistatischen Pinsel.

Prozessorlüfter reinigen

Der Prozessorlüfter saugt in der Regel kalte Luft an, um diese über den Kühlkörper zu verteilen um so den Prozessor zu kühlen. Wenn diese Kühlung nicht mehr gegeben ist, takten neuere PCs herunter und arbeiten langsamer – früher haben sie einfach überhitzt und waren kaputt.

Also muss auch hier der Staub weichen. Zur Sicherheit sollten Sie in jedem Fall die Stromzufuhr zum Mainboard trennen, da Sie hier mit hoher Wahrscheinlichkeit schädliche Spannung induzieren, wenn Sie mit Druckluft und Staubsauger arbeiten.

Der Kühlkörper sitzt meist direkt unter dem Lüfter, den hier abgesetzten Staub erwischen Sie im gleichen Reinigungsvorgang zusammen mit dem Prozessorlüfter. Sie können den Kühler auch mit einem Gegenstand blockieren, aber laufen noch immer Gefahr der Beschädigung, sollte sich dieser versehentlich während der Reinigung lösen.

Für eventuelle Staubreste können Sie den antistatischen Pinsel verwenden.

Grafikkartenlüfter reinigen

Die Grafikkarte ist bei modernen Rechnern den höchsten Belastungen ausgesetzt und ist auf eine funktionierende aktive Kühlung angewiesen.

Zur Reinigung entnehmen Sie die Grafikkarte am besten aus dem PC und trennen Sie alle Kabel. Auch hier sollten Sie die Lüfter zur Reinigung blockieren um die Spannungsinduktion zu verhindern und so keinen Schaden zu verursachen. Das Ausfallrisiko ist beim Grafikkartenlüfter geringer als beim Prozessorlüfter.

Sollte Ihre Grafikkarte nur über einen Kühlkörper verfügen, so können Sie diesen bequem mit Druckluft und dem antistatischen Pinsel reinigen.

Für die Lüfter der Grafikkarte empfiehlt es sich diese zu blockieren, wenn Sie die Stromversorgung des Lüfters nicht gesondert von der Grafikkartenplatine abziehen können. Reinigen Sie den Grafikkartenlüfter dann mit Druckluft und Staubsauger. Für die Nacharbeiten nutzen Sie idealerweise wieder den antistatischen Pinsel.

Wärmeleitpaste Prozessor/CPU erneuern

Die Wärmeleitpaste befindet sich immer zwischen Mikrochip und Kühlkörper. Mit der Zeit altert diese Paste und es kann passieren, dass sie sich verhärtet. Dadurch kann die Wärmeleitpaste ihren eigentlichen Zweck nicht mehr erfüllen und sollte erneuert werden. Hierzu müssen Sie den Kühlkörper von der CPU entfernen, bei den heutigen Rechner ist dies meist ganz einfach mit 4 schraubbaren Hebeln möglich. Leider gibt es auch Konstellationen die den kompletten Ausbau des Mainboards bedingen, diese werden wir hier aufgrund des Umfangs nicht thematisieren.
Sind die 4 Schrauben gelöst, lässt sich der Kühlkörper einfach anheben. Gelegentlich zieht man den Prozessor direkt mit aus dem Sockel des Mainboards, in diesem Fall müssen Sie den Prozessor vorsichtig wieder vom Kühlkörper trennen.
Die Oberseite der CPU und die Unterseite des Kühlkörpers reinigen Sie mit Alkohol – dieser verdunstet anschließend rückstandslos. Die neue Wärmeleitpaste wird direkt auf der CPU aufgetragen und dann entweder direkt gleichmäßig mit einem Streichholz oder Zahnstocher verteilt oder punktuell aufgetragen und rein durch den Druck des Kühlkörpers selbst verteilt – beide Methoden funktionieren gleichermaßen. Nun befestigen Sie die 4 Schrauben des Kühlers und vergessen sie bitte nicht auch die Stomverbindung des Lüfters wieder zu befestigen.

Festplatte überprüfen

Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit einer Festplatte kann mit der Zeit abnehmen und dazu führen, dass Ihr PC nicht mehr so schnell läuft, wie Sie es gerne hätten.

Am einfachsten können Sie Ihre Festplatte mit der kostenlosen Software von Seagate überprüfen, auf der folgenden Webseite finden Sie sowohl das Tool Seatools zum Überprüfen der HDD, als auch eine detaillierte Dokumentation zum Tool.
Sollte es notwendig sein, Ihre Festplatte zu tauschen, so können Sie die Chance nutzen und die Festplatte durch eine neue SSD austauschen. Alternativ funktioniert unsere Anleitung zur Systemübernahme auch beim reinen Austausch der Festplatte – oder Sie nutzen die Möglichkeit und machen direkt eine Windows Neuinstallation.

Der Raucherhaushalt, was Nikotin mit Ihrem Computer macht

Wir beschränken unsere Analyse auf die Auswirkungen des Nikotins auf Ihren Computer.

Nikotin verklebt den Staub, der sie unter normalen Bedingungen ganz einfach mit Druckluft reinigen ließe. Die Druckluft versagt aber bei verklebtem Nikotin-Staub-Gemisch, hier müssen Sie entweder die Komponente austauschen oder den betroffenen Lüfter aufwendig mit Reinigungsalkohol manuell reinigen. Mit Babywattestäbchen können Sie ausreichend, sanften Druck ausüben um die Lüfter zu säubern.

Aufrüsten der Hardware

Wenn Sie nicht nur thermische Probleme haben, sondern auch einzelne Komponenten zu langsam sind rüsten Sie Ihren Computer mit mehr Arbeitsspeicher oder einem neuen Prozessor nach.

Bitte beachten Sie – bitte trennen Sie vor der Arbeit an Ihrem Rechner immer alle Kabel und betätigen Sie im Anschluss für 5 Sekunden den PowerButton um eventuelle Restspannung abzubauen.

SSD nachrüsten

Eine aktuelle SSD erreicht leicht bis zu 5x schnellere Schreib- und Leseraten als Ihre bisherige klassische Festplatte mit Magnetscheiben und ist eine leichte Stellschraube, um die allgemeine Arbeitsgeschwindigkeit Ihres Rechners zu erhöhen.
Öffnen Sie zunächst das Gehäuse Ihres Rechners wie oben beschrieben.


Ihre alte Festplatte, sollte es sich noch nicht um eine SSD handeln, wird sicherlich im Format 3,5 Zoll gebaut sein. SSDs mit diesem Formfaktor sind äußerst selten geworden und preislich keine gute Alternative zur 2,5 Zoll SSD Festplatte. Als äußerst nützlich haben sich hier 2,5“ auf 3,5“ Einbaurahmen erwiesen. So lassen sich die kleinen SSD ganz einfach in die in jedem ATX Gehäuse vorhandenen 3,5“ Einbauschächte einsetzen. Die unsaubere Lösung wäre es, die SSD einfach ins Gehäuse zu legen oder am Kabel hängen zu lassen. Als Zwischenlösung kann man auch Klebestreifen, wie zum Beispiel Tesa Powerstrips verwenden. Wir empfehlen aber die sichere Lösung mit Einbauschacht. Vielleicht ist dies auch gar nicht nötig – immer mehr Gehäuse haben direkte Einbaumöglichkeiten für 2,5“ Laufwerke – informieren Sie sich am Besten vor dem Kauf, damit Sie die Halterung direkt mitbestellen können.

Arbeitsspeicher aufrüsten

Beim Aufrüsten des Arbeitsspeichers ist es in der Regel weniger notwendig, neue Geschwindigkeiten zu erreichen, sondern er ist die fehlende Menge an Gigabyte die den Engpass im Computersystem bilden.

Zum Einbau des Arbeitsspeichers müssen Sie zunächst Ihr Gehäuse öffnen. Den Vorgang haben wir hier im Artikel bereits erläutert.

Der Arbeitsspeicher ist auf dem Mainboard in die Halterung gesteckt und wird mit 1-2 „Klammern“ an den Seiten fixiert. Wenn Sie nicht nur Arbeitsspeicher zustecken, sondern RAM ersetzen müssen, lösen Sie bitte zunächst die Fixierung auf beiden Seiten, der Speicherriegel kommt Ihnen daraufhin in der Regel schon ein kleines Stückchen entgegen. Nun können Sie das Modul sicher abziehen.

Beim Einbau des Arbeitsspeichers beachten Sie bitte, dass der Riegel an der Unterseite – die mit den goldenen Kontakten – eine Einkerbung hat – diese ist nicht mittig und der Arbeitsspeicher passt nur in einer Richtung gewaltfrei in die Halterung auf dem Mainboard.

Ihr Mainboard wird den neuen Arbeitsspeicher in aller Regel direkt erkennen und Sie erleben direkt eine neue Arbeitsgeschwindigkeit. Eine Konfiguration im Windows Betriebssystem ist nicht erforderlich.

Grafikkarte aufrüsten

Die Grafikkarte, insbesondere ältere Modelle, neigen zu starker Hitzeentwicklung und ein defektes Kühlsystem oder hartnäckiger Schmutz können die Temperatur leicht in die Höhe treiben. Die Grafikkarte taktet als Selbstschutz herunter, oder der PC geht einfach aus. Vielleicht ist auch einfach das alte Modell für die aktuellen Spiele nicht mehr schnell genug – hier hilft: Austauschen.

Nachdem Sie den PC wie beschrieben sicher geöffnet haben, können Sie die Grafikkarte einfach entnehmen. In der Regel ist diese mit 1-2 Schrauben auf der Gehäuserückseite fixiert, diese sind zu lösen. Bevor Sie jetzt kräftig an der Grafikkarte zerren: an der Rückseite des Steckslots für die Grafiklösung befindet sich in der Regel ein kleiner Wiederhaken, der sich in die Grafikkarte einklinkt, um versehentliches Herausrutschen zu verhindern. Diese Sicherung müssen Sie erst lösen bevor Sie die Grafikkarte entnehmen können. Sollte Ihre alte Grafikkarte über interne Stromanschlüsse verfügen, so trennen Sie auch diese bitte.

Nun möchte Sie die neue Grafikkarte in den PC einbauen. Hierzu fädeln Sie die Anschlüsse zunächst durch die Gehäuserückseite und zielen Sie mit den Kontakten in den Grafikkartenslot. Sie drücken die Karte fest in den Slot – auf der Rückseite der Grafikkarte, also der Gehäuseinnenseite – wird die Mainboard Halterung einrasten. Setzen Sie nun noch die 1-2 Schrauben an der Gehäuserückseite ein und ziehen diese fest. Je nach Modell verbinden Sie nun die Stromanschlüsse der Grafikkarte mit dem Netzteil. Der Hardwarewechsel ist vollzogen.

Wenn Sie den PC wieder einschalten kann es passieren, dass Sie zunächst eine schlechtere Grafikdarstellung erleben. Ist Ihr PC mit dem Internet verbunden beginnt er direkt mit dem Download des passenden Grafikkartentreibers und fordert Sie im Anschluss zu einem Neustart auf. Es empfiehlt sich nur in seltenen Fällen die Treiber der beigelegten CD zu installieren, da diese oft schon sehr alt sind. Nach dem Neustart ist Ihr PC mit der neuen Grafikeinheit einsatzbereit.

Prozessor aufrüsten

Wenn Sie beim PC Kauf zu sparsam waren oder Ihr PC schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat kann es auch sinnvoll sein, den Prozessor Ihres Computers aufzurüsten.

Auch für den Austausch des Hauptprozessors öffnen Sie zunächst wie zuvor beschrieben Ihr Computergehäuse.

Den Prozessor können Sie nicht direkt sehen – er befindet sich unter einem großen Kühlkörper, an dem zusätzlich ein aktiver Lüfter angebracht ist. Der Kühlkörper ist in der Regel an 4 Punkten mit dem Mainboard verbunden. Lösen Sie die Befestigungen vorsichtig mit dem Schraubendreher. Wenn der Körper mit Schrauben befestigt ist, entnehmen Sie diese. Sollte es sich um Clipverschlüsse handeln, müssen Sie diese zunächst noch nach oben ziehen, damit diese komplett lösen. Sie können nun den Kühlkörper vorsichtig abnehmen. Es kommt häufig vor, dass der CPU-Lüfter am Prozessor klebt, dann müssen sie schon kräftig ziehen – hierbei ziehen Sie diesen leider auch oft aus dem Slot – in der Regel überlebt der Prozessor aber auch diesen Ausbauakt.

Sie sollten die Kontaktfläche des Kühlkörpers jetzt reinigen – idealerweise mit Isopropanol, welches Sie kostengünstig zum Beispiel in Ihrer Apotheke bekommen können.

Nun setzen Sie den neuen Prozessor in die Halterung ein und schließen diese. Vergessen Sie an dieser Stelle nicht, Wärmeleitpaste auf die CPU aufzutragen. Anschliessend setzen die den Kühlkörper auf und befestigen diesen wieder auf dem Mainboard. Kontrollieren Sie, ob sie den Stromanschluss des Lüfters aus Versehen oder absichtlich gelöst haben und verbinden Sie diesen wieder mit dem Mainboard.

Nun können Sie Ihren Rechner starten und das Mainboard erkennt den neuen Prozessor normalerweise ohne Schwierigkeiten, teilweise müssen Sie die Änderung nur durch Druck der Taste F1 bestätigen. Windows erkennt den neuen Hauptprozessor ebenso problemlos – maximal benötigt das System nach kurzer Erkennungszeit einen Neustart des Systems und ab dann ist Windows wieder betriebsbereit.

Mainboard / Upgradekit einbauen


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