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5 Tipps um Windows 10 schneller zu machen

Tipp 1 – Transparenz und Animationen deaktivieren

Für einige sind die Animationen und teil-transparenten Fenster schön anzusehen, doch gerade auf langsameren Systemen entwickeln sie sich schnell zum Flaschenhals. Um alle visuellen Effekte zu deaktivieren sind jedoch mehrere Arbeitsschritte notwendig.

Transparenz deaktivieren:
„Einstellungen“ öffnen -> „Personalisierung“ -> „Farben“ -> „Menü „Start“, Taskleiste und Info-Center transparent gestalten“ deaktivieren

Visuelle Effekte deaktivieren
Windows Taste und „Pause“ (Taste oberhalb der Pfeiltasten) drücken -> links „Erweiterte Systemeinstellungen“ auswählen -> den Reiter „Erweitert“ öffnen -> im Bereich „Leistung“ auf „Einstellungen…“ drücken -> alle Einstellungen unter „Visuelle Effekte“ deaktivieren

Tipp 2 – Den Autostart aufräumen

Oft starten auch unter Windows 10 zahllose Programme mit, die man gar nicht oder nur bei Bedarf ausführen möchte. Die Möglichkeit, hier manuell einzugreifen und zu steuern, was mitgestartet werden soll und was nicht, ist unter Windows 10 deutlich einfacher geworden und kann den Start – je nach Menge deaktivierter Programme – massiv beschleunigen.

Task Manager öffnen (im Startmenü „Task Manager“ eingeben und öffnen) -> „Autostart“ öffnen -> hier können einzelne Programme deaktiviert werden

Die Spalte „Startauswirkungen“ schätzt zudem, wie sehr der jeweilige Dienst die Startzeit des Systems beeinflusst; Dienste mit hohem Wert sollten hier vor allem deaktiviert werden.

Tipp 3 – Auslagerungsdatei verkleinern

Bei Computern, die mehr als 4 GB RAM haben, ist die Auslagerungsdatei in der Regel sinnlos. Windows lagert hier Dienste aus, um den Arbeitsspeicher nicht zu belasten und erweitert ihn mit Festplattenspeicher, der jedoch deutlich langsamer ist. Eine Verkleinerung der Auslagerungsdatei auf Systemen mit genügend Arbeitsspeicher ist deshalb sinnvoll.

Windows Taste und „Pause“ (Taste oberhalb der Pfeiltasten) drücken -> links „Erweiterte Systemeinstellungen“ auswählen -> den Reiter „Erweitert“ öffnen -> im Bereich „Leistung“ auf „Einstellungen…“ drücken -> den Reiter „Erweitert“ öffnen -> im Bereich „Virtueller Arbeitsspeicher“ auf „Ändern…“ drücken -> Häkchen bei „Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten“ deaktivieren, wenn gesetzt -> „Benutzerdefinierte Größe“ wählen -> als „Anfangsgröße (MB)“ 1000 und als „Maximale Größe (MB)“ 2000 eingeben und übernehmen

Die Auslagerungsdatei indes komplett zu aktivieren ist nicht sinnvoll, da einige Programme in diesem Fall nicht mehr korrekt funktionieren.

Tipp 4 – Datei Müll mit der Datenträgerbereinigung entfernen

Mit der Datenträgerbereinigung stellt Microsoft auch unter Windows 10 ein integriertes Programm zur Verfügung, um all die Dateien, die im normalen Arbeitsalltag als „Abfallprodukt“ erzeugt werden, wieder zu löschen (sogenannte temporäre Dateien, welche bei normalen Arbeitsprozessen für eine gewisse Zeit angelegt werden).

Datenträgerbereinigung öffnen (im Startmenü „Datenträgerbereinigung“ eingeben und öffnen) -> Laufwerk auswählen, auf dem Windows installiert ist (wenn mehr als eine Festplatte vorhanden ist) und „Ok“ drücken -> Berechnung abwarten -> zu löschende Daten auswählen und „Ok“ drücken -> Löschvorgang bestätigen

Eine kurze Erläuterung zu den einzelnen Daten, die gelöscht werden können:

  • Heruntergeladene Programmdateien: können problemlos entfernt werden und beinhaltet Daten, die beim Betrachten bestimmter, interaktiver Websites abgelegt werden
  • Temporäre Internetdateien: können problemlos entfernt werden, Daten, die beim Surfen im Internet von alleine angelegt werden, um einen schnelleren Zugriff zu erlauben (darunter aber auch viele Websites, die nur einmalig aufgerufen werden)
  • Windows Fehlerberichterstattungsdateien: können problemlos entfernt werden, Daten, die bei Ausführen der Windows Fehlerdienste angelegt werden
  • Dateien für Übermittlungsoptimierung: können problemlos entfernt werden, Daten, die von einem Windows Dienst zur Übermittlungsoptimierung erhoben werden
  • Papierkorb: löscht Dateien aus dem Papierkorb, wenn nicht sicher ist, ob dort Daten sind, die wiederhergestellt werden sollen, lieber nicht aktivieren
  • Temporäre Dateien: können Problemlos entfernt werden, Dateien, die zeitweise von Programmen angelegt werden
  • Miniaturansichten: sollte nicht entfernt werden, speichert die Miniaturansichten von Mediendateien zwischen, um diese schneller anzuzeigen

Tipp 5 – Startvorgang im BIOS beschleunigen

Neben Windows 10 selbst bietet auch das BIOS eines Computers eine Möglichkeit, das Arbeiten mit dem Computer, in diesem Fall den Start, zu beschleunigen. Hier kann nämlich eingestellt werden, in welcher Reihenfolge verschiedene „Orte“ durchgegangen werden sollen, von denen etwas gestartet wird. Wenn die Festplatte, auf der Windows installiert ist, hier als erstes ausgewählt wird, können einige Sekunden gespart werden.

Beim PC Start ins BIOS wechseln (je nach System F2, F8, F10, F12 oder Entfernen Taste, wird in der Regel beim Start angezeigt) -> in den Reiter „Booten“ wechseln (kann je nach BIOS etwas anders heißen) -> Boot Device Priority so ändern, dass Windows Festplatte an erster Stelle steht (kann je nach BIOS etwas anders heißen, Steuerung ist in der Regel erklärt) -> abspeichern und neustarten


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